Tag 18 – Montag, 1. Juni 2026

Ohoh, tatsächlich – da grunzen doch Wildschweine! Ein Blick vom Balkon hinunter in den Garten bestätigt den Verdacht: wir können eines von ihnen erblicken!

Um 9.30 Uhr machen wir uns auf den Weg zum Hafen von Igoumenitsa. Dort erleben wir eine für uns ungewohnte Fährüberfahrt: pünktliche Abfahrt, kaum Passagiere an Bord und sogar eine überpünktliche Ankunft um 20.55 Uhr in Brindisi, Italien. Auch wenn wir froh sind, eine Verbindung ohne Übernachtung auf der Fähre gefunden zu haben, zieht sich der Tag doch ganz schön in die Länge.

Der gestrige Vollmond hilft erstaunlich wenig dabei, die Straßen besser zu erkennen. Für uns ist es ungewohnt, auf nahezu komplett unbeleuchteten Straßen unterwegs zu sein. Umso glücklicher sind wir, dass unsere Unterkunft nur rund 20 Minuten vom Hafen entfernt liegt.

Doch plötzlich tauchen vor uns Nebelschwaden und ein rötlicher Lichtschein auf. „Ui, was ist denn das?“ Je näher wir kommen, desto deutlicher wird, was wir da sehen: Tatsächlich fahren wir direkt an einem mittelgroßen Buschfeuer vorbei. Flammen lodern nur wenige Meter neben der Straße und scheinbar interessiert es niemanden. Keine Feuerwehr, niemand weit und breit. Es erinnert uns an unsere Reise 2022 …

Und dann die Ankunft: Mamma mia, ist diese „Masseria Vaccaro“ schön! Genau so stellt man sich das ländliche Italien vor. Dem Angebot, noch etwas zu essen zu bekommen, können wir natürlich nicht widerstehen. Gemüse aus eigenem Anbau, Produkte aus eigener Herstellung – Bella Italia, wir sind angekommen!

Proudly Powered by WordPress